VERANSTALTUNGEN / TICKETS

Wir informieren euch rechtzeitig über den Start
des Kartenvorverkaufs für die Klubnacht.

 
   
Donnerstag, 27. November 2025
Wohnzimmerkonzert - Würfeltreff „kopflastig“
mit Pascal von Wroblewsky und dem „Lora Kostina Trio“

Einlass: 18:30 Uhr, Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 30.00 €

Nur einen Klick zu deinem Ticket @ „City Tickets“

Pascal von Wroblewsky, geboren 1962 in Ost-Berlin, gehört seit den 80er Jahren fest zur deutschen Jazzszene und prägte mit ihrer Vieroktavenstimme zahlreiche Formationen. Nach ersten Bühnenerfahrungen im Schulchor, Kindertheater und einer Folkband studierte sie Gesang an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. Bereits während des Studiums erschien ihre erste LP „Swinging Pool“, die mit Gold ausgezeichnet wurde.
Seitdem trat sie u. a. mit Joe Pass, Dizzy Gillespie, den Swingle Singers und großen Orchestern wie der HR- und WDR-Bigband auf und veröffentlichte acht Soloalben. Neben Jazz widmet sie sich zunehmend dem Crossover zwischen Klassik und Jazz, arbeitet mit Musikerinnen und Musikern verschiedenster Genres zusammen und engagiert sich für den musikalischen Nachwuchs, etwa mit der Jugendbigband Anhalt beim Kurt-Weill-Fest Dessau.


   Pascal von Wroblewsky in den 80ern und heute mit dem „Lora Kostina Trio“

Pascal von Wroblewsky, Lora Kostina, Daniel Werbach und Tom Friedrich präsentieren ihr neues Projekt – das „DEFA Songbook“:

Wir befinden uns in den Jahren 1961-89 n.Ch. Die ganze DDR ist von Zensoren besetzt. Die ganze DDR? Nein! Ein von unbeugsamen Künstlern bevölkertes Dorf hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die Schauspieler, Musiker, Regisseure, die als Besatzung in dem befestigtem Lager DEFA arbeiten. Und sie schufen Filmkunstwerke, die häufig verboten wurden oder mit den Mitteln der Satire oder des geistigen Mimikry das Leben in der DDR beschrieben und zwischen den Zeilen sprachen.

Die Lieder aus diesen Filmen sind nach wie vor voller Kraft und Schönheit, sie erinnern uns an die Zeit, in der wir sie hörten, sangen, weitertrugen. Pascal von Wroblewsky und Lora Kostina, mittlerweile ein Dream Team, tragen nun nach den Kompositionen der Poeme von Boris Pasternak einen Ausschnitt dieses Lieder in den von Lora Kostina neu geschaffenen Arrangements auf die Bühnen und blicken damit zurück. Nicht im Zorn, sondern kritisch und auch liebevoll.


www.wroblewsky.de
Freitag, 28. November 2025
Wohnzimmerkonzert - Würfeltreff „kopflastig“
mit Dirk Zöllner und André Gensicke im „Duo Infernale“

Einlass: 18:30 Uhr, Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 30,00 €



„Die Zöllner“ standen bereits in den 80er Jahren auf der Bühne des Würfels.
Stil und Musik machten sie schon damals zum perfekten Match für das Würfelpublikum. 36 Jahre später hat die Wiederbegegnung am vertrauten Ort den Charme eines Klassentreffens. Alles neu - und doch vertraut.

Dirk Zöllner, geboren 1962 in Ost-Berlin, und André Gensicke, geboren 1961 in Magdeburg, sind zwei profilierte Musiker, bekannt durch ihre Zusammenarbeit in den Bands „Chicorée“, „Die Zöllner“ oder auch „Die Zöllner im Trio Infernale“. Die Zöllner stehen seit den 80ern für soulige Grooves, aber auch Rock- und Popmusik. Gemeinsam verbinden sie ehrliche Texte mit viel Bühnencharme. 1988 traten sie beim Festival „Beat Apartheid“ im Vorprogramm von James Brown auf und absolvierten seitdem mehr als 1.000 Konzerte. So traten sie beispielsweise auch am 40. Jahrestag des Mauerfalls am Brandenburger Tor vor einem Millionenpublikum auf.


   Dirk Zöllner und André Gensicke in den 80er und heute

Bei uns treten sie als „Die Zöllner im Duo Infernale“ auf und schöpfen dabei aus einem riesigen Fundus an gemeinsamen Titeln – intim, humorvoll und musikalisch vielseitig. Sie verbinden musikalische Virtuosität mit spontanen Geschichten und sorgen so für ein besonders persönliches Live-Erlebnis.

www.die-zoellner.de

Samstag, 29. November 2025
Klubnacht - Würfeltreff „beinlastig“
Es wird getanzt.

Einlass: 19:00 Uhr, Beginn: 20:00 Uhr
Eintritt: 15,00 €


In den 80er Jahren entwickelte sich in Karl-Marx-Stadt eine lebendige Jugendklubkultur, die vielen jungen Menschen ein Ventil zum grauen DDR-Alltag bot. Abseits staatlicher Kontrolle entstanden kleine Klubs und improvisierte Treffpunkte, die Raum für westliche Musik, Subkultur und alternative Lebensweisen schufen. Hier konnten Jugendliche der Enge des Systems entfliehen – zumindest für ein paar Stunden in der Nacht. Die Klubs wurden zu Hotspots des kreativen Austauschs: Orte für Musik, Tanz und Diskussionen jenseits offizieller Ideologie. Trotz – oder gerade wegen – der gesellschaftlichen Einschränkungen entstand ein positives Lebensgefühl, getragen von Gemeinschaft, Rebellion und der Sehnsucht nach Freiheit.

   Würfeltreff „beinlastig“ (Animation)

Davon haben viele von euch sicher in den letzten 36 Jahren geträumt – nicht nur wir! Noch einmal zurück in den kleinen Klub an der Wilhelm-Firl-Straße, der es damals nicht nur versucht, sondern oft geschafft hat, für einen Moment das Tor zur großen, weiten Welt zu öffnen.

Die legendären DJs Mpunkt „Zeitklang“ Richter, Andreas „Wolle“ Wolske und Peer „Emil“ Ehmke bringen euch zurück in diese Zeit – mit den größten Soul-, Funk- und Pop-Hits der 80er. Kommt vorbei, tanzt mit – und nutzt die Chance, Freunde und alte Bekannte wiederzutreffen. Eine Nacht für die Ewigkeit!
Sonntag, 30. November 2025
Retrospektive – Gegenwind - Würfeltreff „kopflastig“
Geschichten und Bilder in einer Ausstellung:
Der Würfel von 1982 - 2005

Beginn: 13:00 Uhr, Eintritt frei

In den 1980er-Jahren war das Fritz-Heckert-Gebiet in Karl-Marx-Stadt eines der größten Neubaugebiete der DDR und das drittgrößte zusammenhängende Plattenbauviertel des Landes. Es wurde ab Mitte der 1970er-Jahre geplant und gebaut, um den Wohnraummangel zu beheben und moderne Lebensverhältnisse zu schaffen. Das Gebiet bestand aus standardisierten Plattenbauten, bot aber auch neue Schulen, Kindergärten, Einkaufsmöglichkeiten und Jugendklubs wie den Würfel. Trotz der funktionalen Architektur entwickelte sich ein eigenes Lebensgefühl – geprägt von Nachbarschaft, Jugendkultur und dem Alltag in der sozialistischen Großwohnsiedlung.

   Cornelia „Conni“ Köhler & Andreas „Fred“ Eckelmann / Architektur der Jugendklubs

Wir zeigen Fotos und Aufnahmen der „Freunde des Würfels“ – dazu spannende historische Dokumente aus dem Stadtarchiv. Erfahrt Vergessenes und Überraschendes über die Jugendklubszene der ehemaligen DDR – und entdeckt Interessantes zur Architektur des Würfels und seines Viertels.
Sonntag, 30. November 2025
Identität - Würfeltreff „kopflastig“
Autorenlesung mit Patricia Holland Moritz

Einlass: 17:00 Uhr, Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: 10,00 €

Nur einen Klick zu deinem Ticket @ „City Tickets“

Patricia Holland Moritz wurde 1967 in Karl-Marx-Stadt geboren und arbeitete nach einer Buchhändlerlehre in Leipzig sowie einige Jahre in Paris, später in Berlin als Bookerin und Verlagsleiterin. Sie studierte Nordamerikanistik und veröffentlichte mehrere Romane und Krimis. Seit 2021 ist sie Geschäftsführerin der SPD-Fraktion Berlin-Lichtenberg und engagiert sich in der Obdachlosenhilfe.

   Patricia Holland Moritz im „KASCH“ 1987 und heute

Patricia Holland Moritz liest bei uns aus zwei Büchern und spannt dabei einen historischen und gesellschaftlichen Bogen von den letzten Monaten der DDR bis hin zu einem Leben in einer neuen Welt.

„Kaßbergen“
Eine Industriestadt am Fuß eines Gebirges voller Erze, Mitte der siebziger Jahre: Die kleine Ulrike zieht nach der Trennung ihrer Eltern zu ihrem Vater nach Kaßbergen, einem Stadtviertel über den Schloten der Stadt, wo die Luft besser ist und die Menschen einander hinter verschlossenen Türen Geschichten von einer glorreichen Vergangenheit erzählen. Ulrike beginnt schon bald, aus der Enge auszubrechen, und trifft Gonzo, einen Punk, der sie in die Welt der Künstler und Schriftsteller, der Unangepassten einführt. Als er von der Stasi verhaftet wird, ist Ulrike auf sich allein gestellt...

„Drei Sommer lang Paris“

Es war wohl ein gutes Alter, um nach Paris zu kommen. Es war wohl der richtige Fleck auf Erden, um mit dem Leben zu beginnen.
Ulrike hält nichts mehr im Land der vorgeschriebenen Lebenswege. Es ist der Jahrhundertsommer 1989, als die 21-Jährige im Zug von Leipzig Richtung Paris sitzt. Ohne ein Wort Französisch zu sprechen, aber von immenser Neugier getrieben, entdeckt sie die Stadt und damit eine neue Welt als Einwanderin unter Einwanderern...

www.patriciahollandmoritz.com
  Impressum | Datenschutz